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Sonntag, 9. März 2008

Monts d'Or



Die Monts d'Or (Goldberge) sind ein kleines Massiv nur wenige Minuten nordwestlich von Lyon, das sich ausgezeichnet zum Wandern eignet; also das perfekte Ziel für 5 Studenten an einem Frühlingstag, die den ganzen Freitag frei haben... Jana, Lukasz, Christian, Jan und ich haben uns also in den Bus gesetzt und sind losmarschiert: ganze sechs Stunden durch Wälder, hübsche Dörfchen, vorbei an vielen Tieren und wir sind sogar die goldfarbenen Felsen hinaufgeklettert! Wir hätten noch ewig weiter marschieren können, hätte im Le Galion nicht schon eine mexikanische Party mit Tapas, Guacamole und Salsa tanzen auf uns gewartet... So mussten wir also irgendwann auf gut Glück unsere Route verlassen und querfeldein in Richtung des nächsten Dorfes den Berg hinuntersteigen - und wir hatten doch tatsächlich sofort eine Bushaltestelle gefunden und ein Bus war auch schon in Sicht; die Mexican Party war gerettet!!
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Montag, 18. Februar 2008

Schon wieder Skifahren...

Jetzt habe ich es doch tatsächlich geschafft... ich werde schon gar nicht mehr gefragt, ob ich am Wochenende Skifahren gehe, sondern nur noch an welchem Tag ich denn gehe!! ;-)
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Letztes Wochenende ging es also nach La Clusaz, ein Skigebiet zwischen Annecy und Chamonix. Ihr seht schon, ich komme dem Mont Blanc immer näher... diesmal schien er schon fast zum Greifen nahe!






Dienstag, 12. Februar 2008

La Grande Sure: Schneeschuhwandern


Ein kleines Abenteuer wartete auf mich... 2 Tage in den Bergen auf einer Hütte, wo es weder Strom, fließend Wasser, noch eine Toilette gibt. Zu fünft haben wir uns morgens um 7 Uhr auf den Weg gemacht: Phillipe (der Wochenend-Gardien aus meinem Wohnheim), seine Freunde Gregory (arbeitet in der Informatik der EM) und Pascal (Gardien in der EM), Olivia und ich. Nur knappe 1,5h waren wir unterwegs, zum Massif de la Chartreuse, zwischen Grenoble und Chambéry. Schwer bepackt mit Schlafsack, Kochtöpfen, Lebenmitteln, Gaskocher, Schneeschuhe,... haben wir uns an den Aufstieg gemacht. Das Tagesziel: die Cabane, eine kleine Hütte mitten im Nirgendwo wo jeder kostenlos übernachten kann - allerdings ohne großen Luxus.... wohl eher im Gegenteil!! ;-)




































Nach 3 Stunden erreichten wir die Cabane. Zwei Bänke und ein Tisch, ein Holzofen bzw. Herd und wenn man die Treppe nach oben geht, 6 uralte Matratzen - das musste reichen für die Nacht! Danach ging es erst mal Wasser und Holz holen. Mit leeren Wasserflaschen ging es zu einer Quelle (im Sommer ist das wohl auch eine Kuhtränke) gleich neben der Cabane, ausgerüstet mit der Säge mussten wir im Wald Holz sägen.... Und ich kann euch sagen: so leicht ist das gar nicht, wie das immer aussieht!
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Und hier das ganze Team:
Greg, ich, Phillipe, Pascal und Olivia

































































Nachdem wir in der Abenddämmerung Holzhacken mussten, konnten wir einen wunderschönen Sonnenuntergang erleben. Abends wurde dann gekocht... und Phillipes Geburtstag gefeiert! Draußen konnte man auf die Lichter der Dörfer uns Städte hinuterschauen, und unter einem wunderschönen Sternenhimmel (ich glaube so nah war ich den Sternen noch nie...) putzen wir uns die Zähne.
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Am nächsten Morgen ging es dann hinauf zum Gipfel La Grande Sure. Zwei Stunden sollte die Wanderung dauern, um dann in der Cabane wieder Mittagzuessen und Abzusteigen - aber aus den 2 wurden ganz schnell 4 Stunden..... Und endlich durften wir auch unsere Schneeschuhe anlegen!



Total k.o. kamen wir auf dem Gipfel an... Aber für diese Aussicht hat sich der Aufstieg wirklich gelohnt! Und auch dieses Mal hatten wir eine tolle Aussicht auf den höchsten Berg der Alpen, den Mont Blanc.







Zurück in der Cabane, machten wir uns erst um 17 Uhr auf zum Abstieg und bis wir das Auto erreichten, war es schon längst dunkel. Ja, da waren wieder zurück in der Zivilisation. Oh, wie sehr ich mich da doch auf meine Dusche gefreut habe!!
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Und hier gibt's noch viel mehr Bilder....